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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mi 14. Sep 2016, 21:03 
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Registriert: Do 28. Okt 2010, 15:56
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Mitleid?
Das Wort klang fremd aus ihrem Mund und egal, wie sie es in ihrem Kopf drehte und wendete - sie wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass sie so etwas empfinden könnte.
Mitleid....
Sie schüttelte den Kopf, wie, um diesen Gedanken frei zu lassen.

Doch was half es, dies und seine vorherigen Fragen zu ergründen?
Es würde ihm nicht helfen.

Also strich sie dem herrlichen Tier, welches sie immer noch am Zügel hielt, sanft über die Nüstern. Es schnaubte freundlich und blickte die Sidhe aus seinen großen Augen ruhig an. Earainne lächelte und ließ die Zügel los, wissend, dass sich das Pferd des Korinthers nur wenige Schritte entfernen würde.

Vorsichtig ließ sich die Fae nun gegenüber des Korinthers nieder und wartete.

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... Aus den Träumen von gestern werden manchmal die Alpträume von morgen...
Friedrich Nowottny
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Do 15. Sep 2016, 23:29 
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Lange starrte der Korinther nur zu Boden.
Als er endlich zu ihr aufblickte sah er der Sidhe direkt in ihre Augen.

Ich kann Dir mit Worten nicht beschreiben was mich seit dem letzten Feldzug heimsucht. Sieh es dir doch einfach selbst an.

Er reichte ihr seine Hand weil er glaubte eine Berührung erleichtere es ihrer Magie in seinen Geist vorzudringen.

(Ich schicke Dir per PM was Earainne sieht :twisted: )

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Do 15. Sep 2016, 23:45 
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Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen.
Für seine Verhältnisse war er schon zynisch-flapsig.
Das kannte sie nicht von ihm.
Doch bevor Earainne ihn dafür anraunzen würde, nahm sie seine Hand.
Fest hielt sie die seine und ihr künstlicher Daumen grub sich unangenehm in sein Fleisch.

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Friedrich Nowottny
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2016, 00:03 
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Blut quoll aus seiner Hand hervor. Wollte sie ihn absichtlich verletzten oder musste sie das tun um ihre Magie zu wirken? Nicht wichtig!
Schmerz war das erste was er spürte. Damit konnte er umgehen.
Doch dann wurde alles anders, seine Sinne gehorchten ihm nicht mehr.
Er verlor die Kontrolle.
Er versuchte seine Hand von ihr wegzuziehen, es gelang nicht. Dann versuchte er seine Hand aus ihrem Griff zu lösen aber sie war viel zu stark.
Oder konnte er sich nur nicht mehr bewegen?

Nun war auch das nicht mehr von belangen. Die Magie riss ihn mit sich fort.
Er nahm Dinge war die er nicht kannte und ließ sich einfach fallen.
Nicht mehr kämpfen, einfach treiben lassen. Dann verlor er das Bewusstsein.

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2016, 00:45 
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Um Erschrocken zu sein hatte sie zu viel erlebt, zu viel gesehen.
Doch hier stimmte etwas nicht.

Earainne wusste um die Ängste des Korinthers, doch diese konnten seine körperliche Reaktion nicht erklären.

Auch wenn er blutete, so hielt sie die Verbindung mit ihm aufrecht und dachte nach.
Dieses Schwert...
sie hatte den Korinther angesehen, seinen Astralleib betrachtet, als das Leben nur so aus ihm raus floss.
Sie hatte gesehen, dass dieser ebenfalls Schaden genommen hatte, doch hatte sie den Korinther nach seiner magischen und mundanen Heilung nicht noch einmal untersucht.
Warum auch? Der Korinther hätte vermutlich eher eine komplette Armee des Zweifels alleine bekämpft, als sich freiwillig von ihr entsprechend untersuchen zu lassen.

Mór-roinn Fola! stieß sie scharf hervor, als sie das Versäumnis nachholte und das sah, was sie nicht zu sehen hoffte.

Kraftlos ließ die Sídhe ihre Hände sinken und beachtete das Blut daran nicht, welches ihre Kleider besudelten.
Was scherte es sie auch?

Sie hatte so etwas Ähnliches schon einmal gesehen...

Doch erst musste getan werden, was das Naheliegendste war:
Mit einer melancholischen Melodie auf den Lippen verschloss sie die Wunden des Korinthers und verdank danach in ihre Gedanken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2016, 21:36 
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Als Argierion wieder zu sich kam zeigte sich schon der erste Silberstreif am Horizont.
Earainne saß ihm noch immer gegenüber. Sie schien irgendwie abwesend zu sein.
Er wagte es nicht sie zu stören. Trotz drängender Fragen geduldete er sich bis sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem hier und jetzt widmete.

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2016, 22:08 
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Egal wie ich es drehe und wende, seufzte die Sidhe schließlich,
als der erste Vogel den Morgen begrüßte,

bringe ich mich in Schwierigkeiten.
Helfe ich dir, tue ich genau das, weswegen ich vielleicht meine Provinz verlieren werde.
Wobei,
entgegnete sie lakonisch,
dies dann vermutlich auch keinen Unterschied mehr machen würde.

Dann allerdings bekam ihr Gesicht einen harten Ausdruck.
Doch wenn ich es nicht täte, begänge ich eben jenen Paktbruch, den man mir bereits vorwirft.


Grau wirkte ihr Gesicht und selbst der Glamour auf ihren Wangen wirkte fahl, als sie sich dem Mann vor ihr zuwandte:
Nun, was würdest du an meiner Stelle tun, Träumer?
Nicht an deiner, denn die Antwort kenne ich bereits.
Was würdest du an MEINER Stelle tun?


Ihre schwarzen Augen schienen sich hart einen Weg in seine Seele zu bohren. Auch wenn sie hoffentlich nicht in dieser lesen konnte, so würde sie doch vermutlich jede Beschönigung, jedes Ausweichen und jedes Flunkern sofort erkennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mo 19. Sep 2016, 01:08 
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Der Korinther hielt das erste mal ihrem Blick stand.
Lange sah er sie an ehe er antwortete.

Ich würde tun was ich für das Richtige halte. Doch wenn sich das was ich für richtig erachte als falsch erweist, würde ich für meine Fehler gerade stehen und nicht einen anderen Schuldigen suchen.

Dann stand der Grieche auf. Natürlich wusste er worauf Earainne anspielte.
Das Spiel um Macht schien hier wohl wichtiger als der kampf gegen die Mächte der Verfemten.

Du besitzt große Macht. Aber Du besitzt auch großen Stolz. Mag sein, dass mein kümmerlicher Geist in Deinem Licht verbrennt. Aber meinem kümmerlichen Geist erschließt sich in Deinen Worten kein Sinn. ....Welchen Paktbruch wirft man Dir vor? Und in welche Schwierigkeiten wirst du geraten, solltest Du mir helfen?

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Di 20. Sep 2016, 21:25 
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Trocken lachte Earainne auf und stand ebenfalls auf.
Sie hasste es, wenn jemand SO weit auf sie herab sah.

Einen anderen Schuldigen kann ich niemals suchen.
Denn das was ich tue ist nichts für Commoner!
Ich treffe meine Entscheidungen immer alleine und an Stolz selbst ist nichts verwerflich, solange er nicht Kind der Eitelkeit ist.
Der Stolz in den Grenzen und nach dem Maße des Verdienstes ist nicht nur kein Laster, sondern eine Tugend, er ist nur das Maß der selbstbestimmten Würde. Das Verdienst erzeugt den Stolz und der Stolz adelt und befestigt es.


Ihre Halsschlagader pochte ersichtlich - er hatte einen sehr empfindlichen Nerv getroffen und das sah er ihren verhärteten Gesichtszügen an.

Als hätte sie seine Gedanken erraten, sprach sie weiter:
Man wirft mir vor, mich um einen Mann gekümmert zu haben, dem die Verfehmten Übles antaten. Es hat kaum jemand Anderen aus dem Eisernen Lager interessiert. Und vermutlich hättet ihr, wäre ich tatsächlich für seine Rettung vor den Verfehmten verblutet, nur über mich gesagt, dass ich selbst Schuld daran sei.

Ich spreche von Tuachal, ja! Es war das Richtige, ihn und seine Seele von der Schändung durch die Ratio zu befreien. Und ja, ich hätte es für jeden Träumer getan. Auch für dich, auch für Lares, auch für Andere.
Tuachal hat einen hohen Preis bezahlt, weil er helfen wollte.
Ja, sein Plan ist nicht aufgegangen. Aber wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, dient den Verfehmten!
Alles, was Tuachal Falsches tat, tat er unter dem Einfluss der Verfehmten. Er würde niemals dem Süden und seinen Siedlern schaden wollen.

Vermutlich fragst du dich, warum ich dir das so genau schildere.
Doch ihr zwei habt etwas gemeinsam.
So, wie seine Seele geschändet wurde, so sieht dein Astralleib aus.
Und glaub mir, dieser Anblick schmerzt!
Und ja, ich werde dir helfen, so ich kann.
Nicht weil du der Neches'Re bist.
Sondern weil du ein Träumer bist.
Weil ich geschworen habe, über die Träumer zu wachen.
Ich habe diesen Pakt vor dem Archon Tuachal, der Nyame Gariann und Moirea abgelegt. Diesen Pakt habe ich, entgegen der Anschuldigungen, niemals gebrochen, denn dafür bekam ich meine Provinz.
Ich habe ihn für mich und nur vor mir, sogar noch erweitert, als dass ich euch nicht nur in euren Träumen schützen will.
Verstehst du JETZT, warum ich mich vor den Kopf gestoßen fühle, wenn man mir diesen Paktbruch vorhält?
Und mich aber gleichzeitig bestrafen will, WEIL ich diesen Pakt eben NICHT breche?


Sie war immer lauter und ihre Stimme immer härter geworden.
Und wo wir beim Stolz sind:
Ich werde mich nicht beugen, wenn man mir meine Provinz nehmen will, weil ich denn Träumern helfe, weil ich den Pakt ernst nehme.
Und deswegen will ich dir helfe, so du es zulässt.

Mittlerweile war auch ihr Gesicht hart und voller Hass durchzogen.
So, Korinther.
Und nun fälle auch DU dein Urteil!

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2016, 02:05 
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Registriert: Fr 7. Jan 2011, 13:38
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(in Gedanken)
Ein falscher Gedanke und sie wird mich einfach platzen lassen. Denn zweifellos kann sie meine Gedanken sehen.
Ein falsches Wort und sie wird mich auffressen, oder sowas ähnliches.
Hier stehen wir also. Eine der Mächtigsten Zauberweberinnen dieser Welt und ich.
Klar ich bin auf den Schlachtfeldern ein Held, denken jedenfalls einige.
Doch hier würde ich mir jetzt gern in die Hosen scheißen. Den Göttern sei Dank trage ich nie Hosen.


Ich werfe Dir nicht vor Deine Pflicht getan zu haben. Denn nichts anderes ist es. Man kümmert sich eben um die Seinen. Meine Herrin wirft Dir das sicher auch nicht vor, denn davon wüsste ich.
Tuachal wirft man seine Bemühungen und das darauf folgende Scheiten auch nicht vor. Selbst sein unerklärliches Verhalten in der Welt die nicht sein darf, wirft man ihm nicht vor.
Einzig der Umstand, dass er vor Nyame und Archon nicht Rede und Antwort zu seinen Taten stehen möchte, wird ihm angelastet.
Denn allen anderen ist er keine Rechenschaft schuldig.
Nur der Königin und dem König, mehr nicht.
Aber was hat das denn jetzt mit uns beiden hier zu tun?
.........Wenn Du mich jetzt verdamfpen lassen wirst, bitte verschlinge meine Seele nicht. Ich möchte nämlich sehen ob Aphrodite wirklich so eine Schönheit ist. Denn wenn sie nur halb so heiß ist wie Du, werde ich noch etwas auf der anderen Seite zu tun haben.


So zornig hatte er die Sidhe noch nie gesehen. Er dachte bisher sie sei über Zorn erhaben. Da hatte er sich wohl, etwas,... etwas mehr,... also ziemlich doll, geirrt.
Er rechnete wenigstens damit ein paar Zähne ausgeschlagen zu kriegen.
Das wäre schlecht, wie sollte er den ohne vollständiges Gebiss noch die schönen Frauen betören?...Katastrophe!

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Neches Re süd
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