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 Betreff des Beitrags: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Di 6. Sep 2016, 23:38 
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Etwas länger als ein Jahr ist es her als ein gemeinsamer Albtraum jene Ereignisse simbolisch prophezeite, die das Leben des Korinthers erheblich schwerer machten.
Seine Freunde die er liebte wurden vor seinen Augen vom schwarzen Eis hingerichtet und er konnte nichts dagegen unternehmen. Karamell Frohfuß tot, Shanna Zuckerbäckerin tot, Lares Edorian tot, dann Starb auch er.
Wenn Earainne Traumwächterin nicht gewesen wäre, hätte es noch schlimmer ausgehen können.
Dank ihr blieb es nur ein Albtraum und wurde keine wirksame Magie der Verfemten.

Dieser Traum quälte den Neches Re seither nicht mehr. Bis Firin Krähensang ihn mit dieser Verfluchten Klinge, der (Klavata Ea kein Plan wie das geschrieben wird) niederstreckte. Nur ein einziger Treffer mit dieser Waffe besiegte jeden der sich ihr entgegenwarf.
Allein den vereinten Künsten von Karamell Frohfuß und Marius ist es zu verdanken das Argierios noch unter den Lebenden weilt.

Seit diese verfluchte Klinge so nahe an seinem Herzen war, stimmte etwas nicht mehr mit dem Korinther. Die albträume die Earainne zunächst verbannte sind erstarkt wieder zurückgekehrt. Die Ängste um seine Freunde sind so groß wie nie zuvor. Viele Fragen und Ängste wirrten dem Neches Re wie Dämonen im Geiste herum. Ist es wirklich der Tot der seine Freunde und ihn im Traume heimsuchte? Oder simbolisierte der Traum das langsame Sterben ihrer Freundschaft, weil sie sich alle unterschiedlichen Verpflichtungen verschrieben haben? Er wollte zu ihnen, mit ihnen reden, mit ihnen lachen oder weinen. Doch er konnte nicht. Was sollte er ihnen denn schon sagen? Er sollte zu seiner Herrin gehen und ihr von seinen Sorgen erzählen. Sie würde Rat wissen.
Korinther! Bist Du denn total bescheuert! Mann Du bist so blöd, dass Dich die Schweine beißen! Die Herrscherin des Siegels mit Deinen kleinlichen Problemen zu belästigen! Du bist kein Mann, Du bist ein Wurm!

Dann schreckte Argierios verschwitzt und verängstigt wie ein Kind von seinem Schlaflager auf. Mal wieder.

OT:
Jeder der Lust auf etwas Forenspiel hat kann sich dort einklinken.
Wir finden schon einen Zusammenhang.

LG Korinther/Micha

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Sa 10. Sep 2016, 01:02 
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Argierios zog sich daraufhin an und machte mal wieder einen nächtlichen Außritt.
Er patrouillierte einfach um die Stadtmauern herum, ohne wirklich einen Auftrag dazu bekommen zu haben.
Es gab ihm einfach das trügerische Gefühl von Kontrolle.
So Ritt er durch die Nacht und inspizierte die nächtliche Ruhe vor den Stadtmauern.
Unbewusst rieb er sich immer wieder seine Brust. Es war jene Stelle in die das Klava Schwert eindrang. Es hörte einfach nicht auf zu schmerzen.

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: So 11. Sep 2016, 22:59 
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Warum war sie hier?
Sie wusste es nicht genau, wusste nur, dass sie irgendwie hier sein musste.
Irgendetwas hatte sie hier hin gezogen, das Gefühl einer Verpflichtung gleich.
Unruhig wanderte sie bis vor diese Stadtmauern.
Sie hatte niemanden mitgenommen - gegen den Rat aller Anderen, die ihr mehr oder weniger Nahe standen.

Ihre Ohren zuckten, als sie das Geräusch von Pferdehufen vernahm.
Doch sie versteckte sich nicht, sondern stellte sich gut sichtbar in das Licht der Sterne. Bisher hatte sie der Furcht der Anderen vor ihr geschützt.

Die Silouette, die sich gegen das Sternenlicht abzeichnete kam ihr mehr als bekannt vor.
Korinther! flüsterte sie halblaut.
Nun - das erklärte Einiges!

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... Aus den Träumen von gestern werden manchmal die Albträume von morgen...
Friedrich Nowottny
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2016, 00:04 
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Das Pferd auf dem der Grieche saß wurde unruhig. Es wirkte nicht ängstlich viel eher nervös.
Dann bemerkte Argierios eine Gestalt in der Nacht. Ihm schien sie heller als die Umgebung, so als würde sie vom Mond angestrahlt, doch der Mond schien in dieser Nacht nicht.
Diese Gestalt war zweifellos ein schöner Anblick, sich ihr weiter zu nähern wagte er aber noch nicht. Eine vertraute Angst hielt ihn davon ab.
Er stieg ab und sah sich nur die Umgebung der Lichtgestalt an. So hoffte er vielleicht erkennen zu können ob sie Freund oder Feind war.
Dann höhrte er ein Wispern das wie sein Name klang.

...Hmm....Lichtgestalt, wunderhübsch, Angst vor ihr, sie kennt meinen Namen....Earainne?? rief ihr der Neches Re entgegen.

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2016, 17:25 
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Höchstselbst,
entgegnete sie ruhig.
Ich gehe nicht davon aus, dass du dich bei mir für deine Rettung bedanken willst, nicht wahr?, bemerkte die Fae lakonisch - denn wie ich hörte, hast nicht nur du vergessen, dass ich es tat.
Bis auf eine kleine Kenderfrau...

Earainne trat nun dicht an den Korinther heran, sodass sie ihn hätte berühren können, wenn sie es gewollt hätte. Stattdessen griff sie in die Zügel des Pferdes und hielt sie fest.
Durchdringend musterte sie den Korinther mit ihren schwarzen Augen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2016, 22:21 
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Da sie tat es schon wieder.
Immer wenn sie ihn so ansah wusste er nicht ob es klug war ihrem Blick standzuhalten und sich dabei einzuscheißen oder es einfach zu lassen.
Er hielt ihrem Blick, wie immer, nicht stand und versuchte seine Verlegenheit mit scharmant frechen Äüßerungen zu verschleiern.
Earainne, schön wie eh und je. Wie vergessen? Wolltest Du zu mir? Woher wusstest Du wo Du mich findest? Was kann ich für Dich tun?...... Offensichtlich fiel es dem Neches Re schwe einen klaren Gedanken zu fassen..... Doch nach einigen Augenblicken des Innehaltens lösten sich die Knoten in seinen Synapsen wieder......Es war also Dein Werk. Du hast mich dem Schatten der Klavata`Ea entrissen?
Verzeihe mir wenn ich mich nicht mit gebührender Ehrerbierung an Dich gewand habe. Aber ich dachte Du wolltest nur im größten Notfall einschreiten und hast, bis es soweit sein sollte, Karamell und Marius das Feld meines geschundenen Fleisches überlassen. Dass es doch so schlimm um mich stand, so dass es nun doch Deiner Künsta bedurfte, wusste ich gar nicht.
Ich war der Überzeugung Marius und Karamell haben dies ohne Dein Zutun vollbracht.

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Neches Re süd
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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2016, 22:35 
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Als der Neches'Re so vor sich hin stotterte, hob sie lediglich eine Augenbraue an. Der Korinther war so oder so schon nervös genug.

Es ist wahr, um dein Fleisch haben sich Caramel, Marius und Amelia gekümmert.
Doch es gab diesen Notfall.
Ich war es, die deinen Lebensfunken immer wieder entfachte, als er verlöschen wollte.

Sie schwieg einige Wimpernschläge, ehe sie hinzufügte:
Ich wusste nicht, wo du bist.
Und bis eben wusste ich auch nicht, dass es dein Herzschlag war, der mich rief.

Vorsichtig, um ihn bloß nicht zu verschrecken, legte sie sanft ihre freie Hand auf die Stelle, wo sein Herz schlug.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mi 14. Sep 2016, 00:36 
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Bei allen Göttern jetzt wird sie bemerkt haben, dass mir mein Herz bis zum Halse schlug. Wie peinlich.
Es ist....Vielleicht sollte ich.... Also....

Diese Fee ist unglaublich, sie konnte schon immer in ihm lesen wie in einem offenen Buch. Seine Ängste lagen ihr also offenbar.
So schulde ich Dir also nicht nur Dank. Was begehrst Du von mir? Solange es den Pflichten meiner Herrin gegenüber nicht entgegensteht, kannst Du von mir verlagen was du willst.

Nach kurzem Zögern änderte er seinen Demütigen Tonfall und fragte verwirrt:
Wie, mein Herzschlag hat Dich gerufen? Es pocht doch erst wie wild seit Du hier bist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mi 14. Sep 2016, 13:57 
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Ja, das solltest du,
nickte Earainne bestätigend und ließ dann ihre Hand sinken.
Es brachte nichts, wenn er vor lauter Furcht in Ohnmacht fiel.

Nachdenklich betrachtete sie den großen starken Mann vor sich,
der sich unter ihrem Blick wandt.
Es war Glück gewesen, dass sie ihn auf dem Feldzug im Schatten der recht unbeleuchteten Halle gesehen und erkannt hatte.
Nicht einmal ansprechbar war der Korinther gewesen und noch am nächsten Tag hatte sie Blut von ihm auf ihrem Handgelenk entdecken können.
So viel Blut... sie war erschrocken gewesen, als sie ihn am Bauch berührte und sein Leben nur so aus ihm herausströmte, dass es von ihren Fingern troff.
Es hatte ihr sogar leid getan, ihn versteinern zu müssen um sein Leben zu retten und Heiler zusammen zu rufen bzw ihnen Zeit zu geben, ihre Ausrüstung zu besorgen und sich zu organisieren, Laternenhalter zu holen und Männer, die ihn festhielten.
Es waren bestimmt immer 6 Personen direkt um ihn herum gewesen, die sich kümmerten. Sogar ein Doctores aus dem westlichen Siegel war gekommen.Und dennoch war sein Lebensfaden zweimal kurz davor gewesen, zu reißen. Und zweimal hatte sie es verhindert.
Was wohl der Preis dafür war?

Versonnen hob sie ihre freie Hand und betrachtete sie, als wäre sein Blut immer noch dort.

Ich weiß nicht, Korinther, was es ist. Aber irgendetwas rief mich hier hin.
Und seltsamerweise... es war ein Sog, wie wenn man mich im Traum ruft. Aber... in der Dieswelt.
So etwas habe ich noch nie erlebt.
Wie hast du das gemacht? Wieso bin ich hier?

Fragend blickte die Traumwächterin zu ihm hoch und suchten seinen Blick.

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 Betreff des Beitrags: Re: Albträume, Ängste und Dämonen
BeitragVerfasst: Mi 14. Sep 2016, 20:49 
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Zu soetwas wie Dich herbeizurufen bin ich sicher nicht in der Lage. Veilleicht ist es das Schiksal welches unsere Wege gebietet und sie zusammenführt. Vielleicht ist es die Dunkle Macht des Klava-Schwertes dessen Magie Du einheit gebieten kannst. Oder Du bist hier weil Du einst meine Seele berührtest und deshalb meine Qualen spürst?.........Hast Du etwa Mitleid mit mir? Bist Du wirklich unbewußt hier?

(in Gedanken)
Und was ist wenn sie wirklich unbewust hier ist?
Denkbar ist das wirken ihrer Heiligkeit, vielleicht hat sie Eareinne mit einer Magischen Brücke dazu veranlasst herbeizukommen. Die Herrin weiß um die unglaubliche Macht Earainnes. Sie weiß aber auch um meine Unsicherheit Earainne gegenüber, weil sie eine Daimone, ein Albenkind, eine Nynphe ist. So glaubt man es jedenfalls in der Mykenischen Kultur. Die Herrin weiß also doch um meine Albträume! Ich wollte sie damit nicht belasten. Ich wollte nicht schwach vor Ihr sein. Die Nyame weiß also um meine Verlegenheit, Hilfe von ihr zu erbitten.
Nun ist Earainne hier. Das einzige Geschöpf im Süden welches sich an Macht und Herrlichkeit mit der Nyame messen könnte.

Ich fürchte ich habe ein großes Problem.
Begann der Korinther und setzte sich an Ort und Stelle in das Gras, so als würden ihn seine Beine nicht mehr tragen wollen.

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