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 Betreff des Beitrags: Der Tag an dem die Erde bebte...
BeitragVerfasst: Mi 1. Jul 2020, 20:17 
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Registriert: Do 28. Okt 2010, 17:00
Beiträge: 2170
https://www.youtube.com/watch?v=v_GB25CnfO8
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„Ich mach drei Kreuze wenn wir mit diesem Graben fertig sind Beringar.“
„Das kannst du laut sagen...doch wird es maßgeblich zur Sicherung der Stadt beitragen. Hier trink einen Schluck.“ Die Assansoler schufteten seit Wochen an diesem Graben der die Stadt umgeben sollte.
„Bei Terra so ein verdammter Mist...“ brüllte eine Frauenstimme
„Was ist los Leliana?“
Die Zornesröte stand der Frau bereits ins Gesicht
„Ich werd noch wahnsinnig hier liegt schon wieder so ein verdammter Felsen...und ratet wer den nun wieder zertrümmern muss...bringt mir die Keile und Hämmer.“
Sofort kamen einige weitere Arbeiter herbei und brachten die Werkzeuge.
„Ich schätze Terra ja sehr...aber diese verfluchten Felsen hier gehen mir gewaltig auf die Nerven...wenn ich heute noch einen finde...dann ARGHHH!“ sie holte mit dem Hammer aus und trümmerte auf den Keil und ein großes Stück brach aus dem Fels heraus.
Es donnerte gewaltig als der Hammer den Keil traf und alle hielten kurz inne...
„Warst du das Leliana...ein gewaltiger Schwinger war das...“
„Nein das war ich nicht....“ dann spürten sie es alle...

Alexij saß in seinem Arbeitszimmer und kümmerte sich um einige Papiere und Schreiben. Der Vorstoß nach Ankor Mortis würde bald beginnen, nur noch wenige Wochen. Ihm wurde der Kopf schwer und er wurde Müde. Er brauchte frische Luft, er ging hinaus auf den Balkon und atmete tief durch. Dann lies der Ritter den Blick schweifen. Die Arbeiten am Graben kamen gut voran so wie er dies von hier oben beurteilen konnte. Er blickte nach Süden und dann sah er es. Seine Augen wurden größer und er richtete sich auf „Was bei den Sternen?!“

Der Boden bebte und Terras Leib erzitterte. Im Südens Assansol riss die Erde auf, die Erd- und Gesteinsschichten verschoben sich, türmten sich auf nur um dann wieder mit gewaltigen getöse in sich zusammen zu fallen. „Erdbeben...“ riefen die Assansoler panisch und rannten kopflos umher.

Das Beben war in der ganzen Stadt zu spüren. Die Mauern erzitterten und doch hielten sie stand. Auf den Straßen herrschte Panik, Häuser stürzten ein und Trümmerteile regneten auf die Assansoler. Es gab dutzende Verletzte. Niemand konnte etwas tun außer zusehen das was hier vorging, die Kräfte die hier am Werk waren überstiegen alles bisher dagewesene.
Am Horizont riss die Erde weiter auf, die große Straße in Richtung des Untoten Reichs wurde auseinandergerissen als wäre sie aus Papier. Berge aus Erde und Stein türmten sich auf nur um dann ebenso schnell wieder in sich zusammen zu fallen.
Nach wenigen Augenblicken war das Beben vorbei, doch die Landschaft südlich von Assansol hatte sich deutlich verändert. Wo einst eine Ebene war, konnte man nun zerklüftetes Land vorfinden, mit Erdspalten mehrere Meter tief. Die Stadt hatte glück im Unglück, wäre das Beben näher gewesen läge Assansol vermutlich nun in Trümmern. Was hatte das nur zu bedeuten...niemand ahnte das dies erst der Anfang war...

In den kommenden Tagen und Wochen häuften sich derlei Vorfälle im gesamten Siegel.
Es gab Erdbeben, Felsstürze, Überflutungen, an den Küsten sollen sogar ganze Abschnitte ins Meer gebrochen sein. Es wird sogar davon gesprochen das eine Insel untergegangen sei. Selbst die Berge sind erschüttert. Sie bersten und brechen in sich zusammen. Straßen und Brücken wurden zerstört wodurch das Reisen erschwert wurde, an Truppenverlegung war nicht mehr zu denken.
Berichten zufolge geschehen diese Katastrophen auf dem gesamten Kontinent. Nicht nur die Natur, auch die Städte und Infrastruktur des Reiches leidet unter den Ereignissen. Und so bleibt den Herrschern leider nichts anderes übrig als den Angriff auf Ankor Mortis zu verschieben, doch bei den Gegebenheiten ist ein Angriff auf Ankor schlicht unmöglich und niemand kann sagen wie lang diese Katastrophen noch andauern. Denn eines ist gewiss, das Ende scheint noch nicht in Sicht...

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"Frieden ist das edelste aller Ziele
doch nur wer willens ist für ihn zu kämpfen
kann ihn bewahren.“
Thul´Heen des Südens
Süd-Orga
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