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 Betreff des Beitrags: Brief aus der Goldenen Stadt
BeitragVerfasst: Di 18. Aug 2020, 18:57 
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Registriert: Fr 30. Aug 2013, 00:18
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E’said Shanna, Nyame des Südens,

ich sende schlechte Neuigkeiten aus der Goldenen Stadt.
Die Erdbeben, die sich, wenn die Gerüchte aus Assansol wahr sind, ja nicht nur auf unser Gebiet beschränken, haben uns schwer getroffen und ihre Folgen machen es uns unmöglich, in diesem Jahr an einem Feldzug teilzunehmen – falls überhaupt noch einer stattfindet, denn auch aus anderen Siegeln erreichen uns, und sicher auch dich, beunruhigende Botschaften.

Erdrutsche haben beträchtliche Teile unserer Ernte vernichtet. Dank der erhöhten Bemühungen der Salph’car werden wir den Winter wohl überstehen, wenn wir sparsam sind und keine weitere Ernte ausfällt, aber es wird knapp werden.

Etliche Gebäude der Vorstadt, die wir für die Sommerwinter-Flüchtlinge angelegt hatten, sind zusammengebrochen – wir haben den gesamten Bereich daher evakuiert und diejenigen der dort lebenden Siedler, die bereit waren, sich unserer Gesellschaft vollständig anzuschließen, gern in unseren Reihen aufgenommen.
Auch in der Stadt selbst gab es vereinzelt Einstürze mit zahlreichen Verletzten und einigen Todesopfern.

Der Fluss führte zunächst immer weniger Wasser – das war eines der ersten Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt – bevor nach Wochen plötzlich eine Flutwelle aus den Bergen kam, die alles und jeden mitriss, den sie erreichte, und nur Chaos am Ufer zurückließ – und die, wie wir kurz danach feststellten, unsere Stadtmauer teilweise unterspülte, sodass sie stellenweise jederzeit zusammenstürzen kann.

Unsere Handwerker und Heiler arbeiten mit aller Kraft, doch der Tag hat kaum genug Stunden – und zu all diesen Problemen kommt noch, dass die Magie sich seltsam verhält.
An manchen Tagen erscheinen die Kräfte, die wir in der Meditation spüren und zum Wirken nutzen, seltsam entfernt und schwer zu greifen, jeder kleine Zauber kostet ungleich mehr Konzentration und Anstrengung als noch im Frühling, aber es ist auch nicht immer gleich – manchmal ist es fast schon wieder zu einfach, und gleich danach wieder äußerst mühsam. Diese Fluktuationen sind unberechenbar, und sie beunruhigen mich sehr. Ich weiß nicht was es ist, aber irgendetwas stimmt nicht mit den Kräften dieses Landes. Die Naldar berichten ähnliches, von den anderen Völkern habe ich noch nichts gehört. Wir müssen sammeln, was gerade in diesem Land geschieht, und versuchen die Ursache für all diese Dinge herauszufinden!

Shanna, dieser Brief ist auch eine Bitte um Hilfe, und du weißt, wir verwenden diesen Begriff nicht leichtfertig. Sollten Ressourcen verfügbar sein, sei es in Form von Nahrungsmitteln oder auch Heilkundigen oder Handwerkern, die uns unterstützen würden – wir wären sehr dankbar dafür.
Da wir aber aus den anderen Provinzen des Reiches in letzter Zeit keine zuverlässigen Nachrichten erhalten haben, weiß ich nicht wie es ansonsten im Siegel aussieht. Sollte es anderen noch schlechter gehen als uns, werde ich prüfen, was wir selbst noch zur Verfügung stellen können, wobei das nicht viel sein wird, fürchte ich.

Ich hoffe, Dir und den Deinen geht es besser als uns,
E’lass und Lyras Licht auf deinen Wegen
Aceela
Ar’Nyathar, für die Krone der Schöpfung und das Volk der Edalphi
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